Die Europäische Kommission diskutiert derzeit intensiv über eine mögliche Ausweitung der sogenannten Chatkontrolle. Hintergrund ist ein Gesetzesvorschlag, der Anbieter von Messengerdiensten wie WhatsApp, Signal oder Telegram verpflichten könnte, private Nachrichten automatisiert auf verdächtige Inhalte zu scannen. Offiziell soll die Maßnahme dem Kampf gegen Darstellungen sexualisierter Gewalt gegen Kinder dienen. Datenschützer und Bürgerrechtsorganisationen warnen jedoch vor massiven Eingriffen in die Privatsphäre und bezeichnen die Pläne als potenzielle Massenüberwachung. Kritisch wird vor allem gesehen, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung untergraben werden könnte, was auch die IT-Sicherheit schwächen würde. Eine Abstimmung im Europäischen Parlament ist für Oktober 2025 geplant. Weitere Informationen bietet TechRadar.
